Glühwürmchenzirkus

Leben
Karla Arzberger / 31.10.2018
glow in the dark

Meine grellen Freunde.

Ich habe viele Freunde. Und wenn ich sage, dass ich viele Freunde habe, dann mein ich das nicht so, wie wenn einer sagt, dass er viele Freunde hat und dann in Wirklichkeit aber jeden entferntesten Bekannten als Freund bezeichnet. Wenn ich das sage, dann meine ich wirklich, dass ich viele habe. Manche Menschen können das nicht so gut, mit dem viele Freunde haben, aber ich bin wirklich gut darin. Ich kümmere mich gut um meine Bekanntschaften, pflege den Kontakt und versuche immer auf dem neusten Stand zu bleiben. Ich will sie euch vorstellen, meine Freunde, meine vielen bunten Freunde. Und mit bunt meine ich deren Vielfalt an Charakteren. Keiner meiner Freunde gleicht dem anderen. Ich hab mal gehört, dass man sich mit den Leuten gut versteht, denen man ähnlich ist. Das hat auch mal jemand im Fernsehen gesagt. „Ha“, hab ich dann laut gerufen, „habt ihr das gehört?“, habe ich meine Mitbewohner gefragt. Denn ich habe so viele Freunde, ich wohne sogar mit ein paar von ihnen zusammen. Was der Mann da im Fernsehen philosophisch erklärt hat, erkläre ich für Humbug. Ähnlich bin ich keinem meiner bunten Freude und meine vielen Freunde sind sich auch nicht ähnlich. Meine Mitbewohner sind so ruhig. Statisch. Heute sind doch alle Menschen Getriebene. Getriebene der Zeit, des Geldes, der Hoffnung, der Angst. Aber meine Mitbewohner sind so beneidenswert bodenständig. Sie machen sich nichts aus dem Trubel der Welt und verweilen in ihren indigen Sphären. Sie wurden in diesen geboren und dort sind sie auch geblieben. Das würde man fast als schier unmöglich bezeichnen, dass es noch Leute gibt, die ihren Wurzeln so treu sind, dass sie es nicht in Erwägung ziehen würden, ihre Heimat zu verlassen. Ich bin mir sicher, sie werden ihren Standort nie wechseln, sich höchstenfalls in ihm bewegen. Bei mir wohnen zum Beispiel Ludwig, Elfriede, Lorna - so viele verschiedenste Charaktere verstecken sich hinter ihren Namen. Elfriede, um sie als erste zu nennen, verlässt die Küche niemals. Klein, keramisch und kugelrund sitzt sie auf der Theke und strahlt, grell, sie - ihre Art - ist so unbefleckt, es ist beneidenswert. Ihre Haut ist so kalt, aber vor allem so glatt, dass im Wörterbuch als Gegenteil von rau stehen sollte: Elfriedes Haut. Wenn ich nachts nicht schlafen kann und mein Magen knurrt, mich zwingt die Küche aufzusuchen, dann ist sie da, auch morgens, meiner ersten Mahlzeit wohnt sie bei, der letzten des Abends. Viele sagen immer essen verbindet, aber ich glaube, das ist falsch. Kochen verbindet und Elfriede ist mein kleiner, runder, keramischer Beweis dafür.

Ich habe so viele Freunde, ich habe einen Freund, der wohnt auch bei mir, der ist immer da wenn ich lese. Durch ihn erst habe ich gelernt, was es überhaupt bedeutet zu lesen. Wenn auch schon duzende Sprachwissenschaftler und Sprachskeptiker behauptet haben eine neue Art von Sprache in dieser selbst entdeckt zu haben, so hat mir Ludwig geholfen, meine Art von Sprache zu entdecken. Wir machen uns oft lustig über das, was andere alles mit Sprache tun. „Wieso kann es nicht einfach mal das bloße Genießen des Geschriebenen sein - warum ist da immer die Interpretation? Warum muss da immer ein Sinn versteckt sein - warum kann es nicht mal für sich selbst stehen?“, frage ich Ludwig, der wie immer metallisch krumm über mich und mein Buch gebückt ist, sodass ich beim Aufblicken direkt in sein Gesicht sehen kann. Wie immer nicht besonders gesprächig, sein Gesicht leuchtet kurz auf, ein greller Blick, indem ich Zustimmung ablese. „Dachte ich mir doch, dass du das genauso siehst.“ Und mit seinem zustimmenden Leuchten gibt er mir mehr Sicht auf die schwarzen Buchstaben des Blattes, die ich ab jetzt genauso sehen werde, wie Ludwig und ich es besprochen haben: als reine Buchstaben, denen alleine schon die Schönheit innewohnt, die pars pro toto schon Kunst sind. Wie ein Lehrer lauert er über mir, und beobachtet mein Lesen. Mit Ludwig spiele ich das schönste Sprachspiel.

Dann gibt es da noch Lorna, derzeit verbringt sie sehr viel Zeit im Badezimmer. Lang, dünn, am grellsten, meistens rechts vom Spiegel verweilt sie und ihre Gegenwart erhellt mein Gesicht. Mit ihr zu sprechen heißt für mich auch immer mich zu sehen, da sie ja immer wie angewurzelt, wie angeklebt, neben dem Spiegel steht. Ich rede viel von meinen Freunden und dass ist auch gut so, denn von mir gibt es nichts zu berichten - wenn wir nun aber von Lorna sprechen, dann denke ich auch an mein Spiegelbild, dass sich getrübt im Spiegel reflektiert, sobald ich mit ihr tratsche.

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Nichts Besonderes bin ich von außen, aber meine Freunde ergänzen mich, machen mich etwas vollkommener, etwas runder. Ich stelle mir gerne vor, dass da etwas in mir wohnt, etwas tolles, beneidenswertes das meine äußere schäbige Hülle aufwertet. Aber das können die meisten da draußen einfach nicht sehen - wie auch, wir sind ja alle Menschen und nicht wandelnde Röntgengeräte. Doch Lorna im Bad ist eine von diesen Personen, diesen Freunden, die durchleuchten. Sie durchleuchtet die raue Haut und kann den inneren wunderschönen Kern sehen. Ach, wären doch alle Menschen so ungedämpft grell und könnten mich durchleuchten, wie es Lorna kann. Und wenn das nicht geht, dann wünsche ich mir doch alle Menschen wären wandelnde Röntgengeräte. Und wisst ihr was, obwohl ich so viele tolle, wunderbare Freunde haben, die mich akzeptieren und schätzen und mögen und sein lassen und beachten, gibt es dann doch eine Person auf dieser Welt, die ich absolut nicht ausstehen kann. Für meinen Geschmack redet sie zu viel und für ihren, da weiß ich nicht, was ich zu viel tu, denn ihren Geschmack will ich gar nicht wissen. Neben mir wohnt sie, nicht mit mir, denn mit mir wohnen nur meine Freunde und mit ihr wohnt nur Schlechtes. Neben mir hat sie ihr Nest genistet und immer wenn ich vor die Tür trete tritt sie auch, aber sie tritt nicht nur vor die Tür, sondern auch meine Privatsphäre; mit Füßen. Wies mir geht, ob ich was brauch, was man so macht und da denk ich mir auch immer was ich gleich machen werde, nämlich mich aus dem Staub. Sie ist so gar nicht wie meine Freunde. Sie ist nicht leuchtend sondern trüb und ihre Blicke blitzen nicht so auf wie die meiner Freunde, sondern die sind dunkel und sie ist auch nicht still oder bodenständig sondern sie ist laut und immer wo anders. Sie treffe ich nämlich nicht nur im Stiegenhaus sondern auch draußen und im Café und im Kino und im Supermarkt und wo auch immer sie sich herumtreibt. Nicht statisch, sondern herumtreiberisch ist sie und obwohl ich denke man sollte sie „die Herumtreiberin“ nennen, nennen sie alle anderen Daryl. Aber Daryl ist mir egal, auch wenn sie mir oft hinterherruft, wenn ich ihr nicht antworte, als wäre mein nicht antworten eine Aufforderung noch mehr zu reden oder gar zu rufen: „Passen Sie auf sich auf, Gustav-Albert!“ Und dann geh ich in den Lift zu Eugen, einem Freund, der den klassischen Posten des Aufzugführers innehat, den es überraschenderweise - oder eher netterweise - in meinem Wohnhaus noch gibt und alles ist wieder gut, die schreckliche Daryl vergessen. Eugen ist sehr zuvorkommend und bewacht seinen Posten gut. Den Aufzug. Er erhellt die Kabine bis in den kleinsten Winkel und die kleinen Dreckpartikel in der Luft strahlen. Wie Glühwürmchen die versteckt von der Menschenwelt in ihrer eigenen Welt tanzen. Dem Aufzug. Wenn ich im Aufzug stehe stelle ich mir geheim vor, es sei ein ganzer Glühwürmchenzirkus und ich der Dompteur. Das sage ich Eugen natürlich nicht, wäre ja auch irgendwie peinlich, wenn hier nämlich jemand der Dompteur ist, dann ja wohl er. Für was man heute noch einen Aufzugführer braucht? Für was man ihn in einem Wohnhaus braucht? Weiß ich doch nicht, hab ihn ja schließlich nicht eingestellt. Ich könnte Daryl antworten, aber was soll ich denn sagen. Ihr „Passen sie auf sich auf, Gustav Albert“ mit Ja zu beantworten wäre gelogen. Ihr „Passen sie auf sich auf, Gustav-Albert“ mit Nein zu beantworten wäre gelogen. Ich kann nicht auf mich aufpassen. Ein Aufpassen ist in einer Welt voller Bögen und Spiralen nicht möglich. Würde das leben linear sein, könnte man schnurstracks meilenweit voraussehen, dann wäre ein Aufpassen vielleicht möglich - aber man sieht eben nicht um die Kurven und in die Spiralen und um die Bögen und in die Klippen und über die Berge, die da vor einem sind. Ich könnte antworten und lügen, denn zu lügen ist zwar nicht an sich eine unmögliche Sache, aber es bereitet mir eine eigenartige Art von Schmerzen. Zu lügen bereitet auch die Voraussetzung, dass man für jede Lüge eine Art künstliche Welt errichten muss, in welcher man bei weiteren Fragen zu ihr widerspruchsfrei argumentieren kann. Und ich kann nicht mal wenn ich die Wahrheit sage widerspruchsfrei argumentieren. Nun habe ich euch genug erzählt von meinen Freunden. Ich möchte nun zu dem Moment kommen, der mein Leben verändert hat. Normalerweise spreche ich nur Büchern oder Filmen zu, mein Leben verändern zu können, nur Momenten in denen alles so wunderbar ist, dass man kurz vergisst in welcher tristen Welt man herumstolpert. Doch heute hat sich das geändert. Heute habe ich eine Frau gesehen, die so schön war, so leuchtend und grell, dass ich entweder sagen müsste, dass ab jetzt neben den wunderbarsten Momenten auch die wunderschönsten Frauen Leben

verändern können, oder dass sie an sich ein wunderbarer - der Wunderbarste - Moment war. Unterwegs war ich, meine Großmutter wollte ich besuchen. Verabschiedet habe ich mich innigst von meinen FreundInnen, von der runden Elfriede, dem metallischen Ludwig… hab ihnen von Großmutter erzählt, welche nach einem Besuch verlangt, welche weit weg lebt, weile weit weg liegt, im Krankenbett, welche weit weg bald aufhören wird zu leuchten. Beladen mit vielen lieben Grüßen meiner Freunde habe ich mich ins Auto gesetzt und bin losgefahren in Richtung Großmutter. Über ganz alte Straßen zu etwas neueren, über alte Brücken zu etwas neueren und letztendlich auf die nigelnagelneue Autobahn, die im Regen so reingewachsen aussah als wäre ich der erste gewesen, der sie in diesen Momenten befuhr. Und dann sah ich sie da vorne glitzern, ganz winzig erst, dann immer größer werdend sah ich die kleinen glitzernden Partikel facettenreich leuchten. Sie schrie mir praktisch zu, grell schreiend, sie wollte, dass ich näher komme - sie meinte genau mich. Also kam ich näher. Eine Art Manie überkam mich, ein Rausch der nur durch ihr grelles Leuchten hätte gedämpft werden können. Die Reifen wurden schneller und schneller und ich kam ihr endlich näher und näher und erkannte immer mehr von ihren Umrissen. Wieder bestätigte sich, dass sie ganz anders war, als meine anderen Freunde: dass auch sie eine neue Art von grellem Charakter war, der mir in dieser Ausführung noch nie unter gekommen war. Also nochmals, solch ein Blödsinn ist die Behauptung, man liebe die Menschen, die einem ähnlich seien… Und so war ich in diesem Moment der Überwältigung gefangen, mein Körper erstarrte praktisch, er wurde statisch wie Ludwig wenn er beim Lesen über mir beugt, und durchs Luft Anhalten vor Aufregung wurde ich auch etwas rund wie Elfriede, wenn sie auf der Theke sitzt - und die Frau vor mir leuchtete mir entgegen, greller als es Lorna im Badezimmer je getan hat und erhellt die Umgebung, so viel heller wie Eugen seinen Glühwürmchenzirkus. Den Lift. Alles, an was ich dachte war, dass ich näher müsste, immer wieder näher, das Wort buchstabierte sich von vorne nach hinten und wieder von hinten nach vorne in meinem Kopf. Näher. Letztendlich war ich so nah, dass das Licht der schönsten Frau der Welt, die da vor mir war nicht mehr vom Regen verwaschen werden konnte, der Scheibenwischer arbeitete auf Hochtouren und um noch etwas näher zu sein, etwas genauer zu sehen, beugte ich mich ganz weit nach vorne, so nahe wie möglich der schönen Gestallt entgegen. So schön grell. „Ach“, denke ich mir im letzten Moment, denke ich an meine Freunde, „ich wünsche mir, dass sie das alle sehen können. Ich wünsche mir so sehr, dass sie das alle zusammen sehen können. Meine grellen Freunde.“

Seine grellen Freunde „Daryl, Sie sind die letzte Person, die Gustav-Albert gesehen hat. Können Sie sich eventuell erklären, wieso er sich dieses tragische Schicksal ausgesucht hat?“ Der Polizist sieht mich mit aufgesetzter Sorge und Mitleid an. Ich frage mich, ob er dieses aufgesetzte Mitleid immer in sein Ausdrucksspektrum einbaut, oder nur diesmal, weil Gustav-Albert Autist war. Ob er das überhaupt weiß? Soll ich es erwähnen? Ist solch private Information „strafrechtlich relevant“ und wenn ja - und auch wenn nein - was ist das überhaupt, „strafrechtlich relevant“? „Er ist dem LKW vor ihm mit über 180 km/h aufgefahren. Können Sie sich einen Reim daraus machen?“  Ich sehe die Schweißperlen auf seiner Stirn glitzern. Ekelig, gestresst, auf eine Antwort wartend sitzt er vor mir. Aufgefahren. Auf den LKW. Freiwillig. Massenkarambolage. Tot. „Nein, ich weiß nicht besonders viel über ihn“, meine ich und versuche dann so schnell als möglich klar zu machen, dass ich ihn nicht kannte, nichts mit ihm zu tun hatte, versuche das Gespräch so schnell wie möglich zu beenden, versuche nachhause zu gehen. Vor dem Einschlafen kreisen meine Gedanken um Gustav-Albert. Die Gedanken kreisen um ihn herum und auf die Autobahn, um die unzähligen Male, die ich ihn von der Straße aus durch seine riesigen Fenster gesehen habe (oder besser: beobachtet habe), kreisen um die Begegnungen am Gang, um die komischen Dinge, die er getan hat. Auf einmal kreisen die Gedanken nicht, sie beginnen zu rotieren und ich versuche so unglaublich stark genau das zu tun, was der Polizist so krampfhaft von mir verlangte: einen Reim daraus zu machen. Aber da reimt sich nichts. Da sind nicht mal unreine Reime dabei. Die Wörter scheinen sich gewalttätig dagegen zu streben, sich auch irgendwie nur zu ähneln. Ich hätte ehrlicher zu dem Polizisten sein sollen. Es stimmt, gelogen habe ich nicht. Ich wusste nicht besonders viel über ihn, außer über seine Krankheit, und auch über die weiß ich nicht besonders viel, außer, dass er sie wohl hat. Hatte.

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Das und noch etwas fällt mir ein, denn manchmal habe ich ihn beobachtet. Manchmal im Lift kam es mir vor, als würde er zu dem komisch platzierten Licht wispern, welches an der Rückwand der Kabine befestigt ist und den Dreck im Fahrstuhl erst so richtig zur Geltung kommen lässt. Wenn ich nachhause ging, spät abends, fast nachts, durchquerte ich die Wohnhausanlage Richtung Eingang und ging andauernd an seinen gigantischen Fenstern vorbei. Er hat spezielle Fenster einbauen lassen - ich habe spekuliert, mir Geschichten zu ihm und dieser Tatsache ausgemalt, habe mir gedacht, dass ihm wohl viel Licht wichtig war. Allabendlich habe ich in seine hell erleuchtete Wohnung geblickt und ihn gesehen, beim Lesen, im Wohnzimmer, beim Kochen - stets zu seinen Lampen gewendet, ihnen zuflüsternd, kaum vernehmbar, tonlos. Das Licht brannte Tag und Nacht, egal wie strahlend sonnig der Tag, egal, wie tief schwarz die Nacht auch war. Einmal stand er in der Innenstadt und sah diese grelle, leuchtende Werbetafel. Er hat sie angesehen, so lange, dass als ich zurückkam, wieder nachhause, er immer noch schaute und wie ich damals dachte, mit sich selbst sprach. Es kam mir vor als sprach er andauernd mit den Lichtern… den Lampen, den Leuchten, den strahlenden grellen Befestigungen, den Lichtquellen, den Bildschirmen, den Displays. Vielleicht hatte der LKW vor ihm eben ein besonders schönes Licht, eines, dass er noch nie zuvor gesehen hatte. Vielleicht war er von der Schönheit des Lichts überwältigt, wie ich es von Musik bin, andere es von Filmen sind, von Tieren, vom Tischlern, vom Sprinten, vom Malen, von Blumen, von Computern, vom Angeln, von Mode, von den Fotographien riesiger Landschaften, von den Landschaften selbst, von Essen, vom Segeln, vom Schnitzen.. ich will ja nur sagen, will ja nur verstehen - alles kann doch so überwältigend schön sein. Alles kann doch so überwältigend schön sein? Vielleicht war es für ihn das Licht. Vielleicht wollte er nur Hallo sagen. Vielleicht waren es seine Freunde, seine eigenen, grellen Freunde.

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Jugendportal.at wurde zuletzt am 18.06.2019 bearbeitet.

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